Verarbeitungshinweise
Vorbereitung des Untergrunds
Die Vorbereitung des Untergrunds ist von entscheidender Bedeutung. Daher muss die zu behandelnde Oberfläche frei von jeglichen Verunreinigungen, trocken und fest sein und eine Reißfestigkeit von mindestens 1,5 MPa aufweisen. In jedem Fall ist eine Oberflächenvorbereitung des Bodenbelags erforderlich, wobei je nach Art der Oberfläche Sandstrahlen, Fräsen, Kugelstrahlen, Schleifen oder Abschleifen durchzuführen ist. Freies und stehendes Wasser, das aus dem Untergrund, von früheren Reinigungsarbeiten oder durch Witterungseinflüsse stammt, muss mit geeigneten Mitteln entfernt oder getrocknet werden.
Produktvorbereitung
Dreikomponentenprodukt, das vor der Verwendung mit einem mechanischen Rührwerk mit niedriger Drehzahl sorgfältig gemischt werden muss. Dabei ist wie folgt vorzugehen:
1. Komponente B einige Minuten lang mit Komponente A mischen, bis eine homogene, klumpenfreie Masse mit einheitlicher Farbe entsteht;
2. Unter Rühren Komponente C hinzufügen und mischen, bis eine vollständige Homogenisierung erreicht ist.
Je nach Anwendungsart und zu lösenden Problemen kann das Produkt unverändert, auf verschiedene Weise mit Wasser verdünnt oder mit Quarz 0,06–0,25 mm versetzt verwendet werden. Die Verdünnung und die Zugabe von Füllstoffen müssen nach vollständiger Vermischung der beiden Komponenten erfolgen, wobei mit demselben Rührwerk homogenisiert wird. Das Produkt muss bei einer Temperatur zwischen +5 °C und +45 °C aufgetragen werden.
Anwendung
„Rasoepoxy 3K“ muss je nach Fall mit Pinsel, Spachtel oder Airless-Spritzgerät aufgetragen werden. Im letzteren Fall sind Kolbenpumpen mit einem Verhältnis von 45/60:1 und einstellbaren Wolframkarbid-Düsen von 0,025–0,029 Zoll sowie Drücken um 250 bar zu verwenden, wobei das Produkt mit 5–10 % Wasser verdünnt wird.
- Glatte Oberflächen: Bei glatten und normal feuchten Oberflächen reicht es in der Regel aus, eine Schicht des mit 8–10 % Wasser verdünnten Produkts mit einem Verbrauch von 500 g/m² aufzutragen.
- Unebene Oberflächen: Bei unebenen Oberflächen kann der Verbrauch proportional auf bis zu 1500 g/m² erhöht werden, wobei die Verdünnungswassermenge proportional verringert wird.
- Sehr feuchte Oberflächen und bei aufsteigender Feuchtigkeit: Mindestens zwei Schichten „Rasoepoxy 3K“ mit einem Verbrauch von 500 g/m² pro Schicht auftragen und die Trocknung der Oberfläche überprüfen. Ist sie nicht trocken, eine weitere Schicht auftragen.
- Mauerwerk: Nach der Herstellung der vertikalen Barriere mit „Rasoepoxy 3K“ muss die Wiederherstellung des Putzes nach dem Auftragen einer Haftbrücke erfolgen, die durch Mischen von Wasser, „Neoplast Latex“ und Zement im Volumenverhältnis 1:1:4 hergestellt wird.
- Verlegung von losen Bodenbelägen: Diese muss stets mit Zweikomponenten-Epoxid- oder Epoxid-Polyurethan-Klebstoffen erfolgen.
Keine mit „Rasoepoxy 3K“ behandelte Fläche darf unter idealen Bedingungen (+20 °C, 60 % r. F.) vor Ablauf von 48 Stunden überdeckt werden oder jedenfalls nicht, bevor die vollständige Trocknung mit einem Hygrometer nachgewiesen wurde. Bei ungünstigen Feuchtigkeitsbedingungen des Untergrunds und der Umgebung werden Wartezeiten von bis zu 6 Tagen sowie das Auftragen von zwei oder mehr Produktschichten empfohlen, bis die vollständige Trocknung erreicht ist, bevor weitere Beschichtungen aufgetragen werden. Die ausgehärtete und trockene Schicht von „Rasoepoxy 3K“ kann direkt mit jeder Art von lösungsmittelhaltiger oder lösungsmittelfreier Epoxidbeschichtung überzogen werden.
Hinweise
Rasoepoxy 3K nicht direkt auf folgende Oberflächen auftragen:
- Oberflächen, auf denen sich Oberflächenwasser ansammelt
- brüchigen und instabilen Untergründen;
- Untergründe auf Anhydrit- oder Gipsbasis;
- vorhandene Gipsspachtelungen.
Rasoepoxy 3K nicht auf Risse auftragen, die sich bewegen können, da das Produkt starr ist und daher Risse bilden könnte.